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Wenn Kunden auch bei der eigenen Bank fürs Geldabheben bezahlen müssen

Die Gratis-Kultur der Banken neigt sich dem Ende entgegen. Um schwindende Zinseinnahmen auszugleichen, verlangen einige Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken auch von den eigenen Kunden Gebühren, wenn diese Bargeld am Geldautomaten abheben. Vor allem auf dem Land bitten Banken zur Kasse.

Sparkassen und Volksbanken bitten zur Kasse

Wer Bargeld abheben möchte, sucht in der Regel einen Automaten der eigenen Bankengruppe auf. Oder besucht gleich die Hausbank. Beim Abheben an Automaten fremder Geldinstitute werden schließlich Gebühren fällig. Falls viele Kunden von Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken überraschen dürfte: Sie müssen auch zahlen, wenn sie die Automaten der eigenen Hausbank nutzen. Still und heimlich haben einige Filialen diese Praxis eingeführt. Einer Untersuchung zufolge erhebt jede zehnte Sparkasse und jede siebte Volksbank eine solche Abgabe von den eigenen Kunden. Vor allem ländlich gelegene Filialen lassen sich das Geldabheben bezahlen.

Banken bestimmen die Abhebegebühren selbst

Laut der Untersuchung von biallo.de erließen viele Sparkassen ihren Kunden die Gebühren für die ersten zwei bis fünf Abhebungen. Bei den Volks- und Raiffeisenbanken dagegen wurden sofort ab der ersten Abhebung 29 Cent bis 1 Euro fällig. Wie hoch die Abhebegebühren sind, bestimmt jede Sparkasse und Volksbank selbst. Kunden können auch Konten wählen, bei denen das Abheben weiterhin kostenlos ist. Für diese fällt allerdings eine hohe Kontoführungsgebühr an.

Das ist immer noch geringer, als die Gebühr, die bei der Nutzung bankfremder Geldautomaten anfällt. Nachdem Bankkunden schon auf Kontoführungszinsen verzichten müssen, reagieren viele dennoch wütend auf diese Praxis. Vor allem, da viele Banken ihre Kunden nur sehr versteckt über die Einführung der Gebühren informiert haben. Wer das Kleingedruckte auf den Internetseiten nicht liest oder das Preis-/Leistungsverzeichnis genau studiert, hat von der Gebührenpflicht nichts mitbekommen.

Alternative: Abheben im Supermarkt

Die Banken wiederum versuchen durch höhere Abgaben das zurückzuholen, was sie seit Jahren durch die Niedrigzinsen verlieren. Das Geldabheben am Automaten wurde zuvor durch andere Einnahmen querfinanziert. Das ist nun nicht mehr möglich.

Wer mit der Gebührenpolitik seines Geldinstituts nicht einverstanden ist, kann die Bank wechseln. Oder im Supermarkt Geld abheben. Diesen Service bieten viele Märkte ab einem Einkaufswert von 20 Euro an – derzeit noch kostenlos.

 

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