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Staatsdefizit in Deutschland wächst

Trotz Schuldenbremse für Bund und Länder: Die deutschen Staatsschulden sind 2011 wieder gestiegen. Zum Abschluss des Jahres mussten Bund, Länder, Gemeinden und die gesetzlichen Sozialversicherungen auf eine Gesamtschuldensumme von 2025,4 Milliarden Euro zurückblicken. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr beträgt damit 0,7 Prozent. Das vermeldet das Statistische Bundesamt im September 2012.

Neun Bundesländer machen mehr Schulden als im Vorjahr

Eine Schuldensumme von über zwei Billionen Euro – gerechnet auf jeden Bundesbürger macht das eine Pro-Kopf-Verschuldung von fast 25.000 Euro. Der Bund selbst konnte dabei seine Schuldensumme sogar senken, um immerhin 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch einzelne Bundesländer schnitten in der Bilanz 2011 besser ab als noch 2010: Sachsen gelang es zum Beispiel, seine Schulden um ganze zehn Prozent abzubauen; sechs weitere Bundesländer zogen ebenfalls die Schuldenbremse an und gingen mit einem Schuldenrückgang aus dem Jahr 2011 hervor.

Pro-Kopf-Verschuldung von fast 25.000 Euro

Andere Bundesländer dagegen gehen mit einem deutlichen Minus aus der Berechnung hervor. In Hessen stieg die Schuldensumme um 7,3 Prozent, Nordrhein-Westfalen machte 8,6 Milliarden Euro mehr Schulden. Insgesamt stiegen die Schulden der Länder um 2,5 Prozent auf nun 615,4 Milliarden Euro; auch die Kommunen machten mehr Schulden, die Schuldensumme legte um 4,9 Prozent auf 129,6 Milliarden Euro zu. Trotz Schuldenrückgang bleibt der Bund der größte Gesamtschuldner der öffentlichen Hand. 1279,6 Milliarden Euro Ausstände hat der Bund bei privaten Gläubigern.

Bildnachweis: Stock illustration: financial symbols1 © svilen001 – sxc.hu

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