Telefonische Schuldnerberatung

Langjährig erfahrene Rechtsanwälte beraten Sie vertraulich und rechtsverbindlich.

Hier klicken und Ihre Fragen zum Festpreis beantworten lassen!

 

Rekord-Steuereinnahmen für Deutschland

Der deutsche Fiskus freut sich: Finanzminister Wolfgang Schäuble kann an diesem Montag, 22. Oktober 2012, einmal mehr gute Nachrichten vermelden. Im September konnten Bund und Länder mehr als 50 Milliarden Euro an Steuereinnahmen verbuchen. Steuerschätzungen gehen davon aus, dass die Einnahmen aus Abgaben bis Ende des Jahres bei 600 Milliarden Euro liegen werden.

600 Milliarden Steuereinnahmen für 2012 erwartet

Ganz genau waren es 50,8 Milliarden Euro, die im September 2012 an die Finanzbehörden von Bund und Ländern gezahlt wurden. Damit lagen die Einnahmen um 4,2 Prozent höher als im Vorjahr, heißt es aus dem Bundesfinanzministerium. Die Steuereinnahmen in den ersten drei Quartalen liegen damit deutlich über allen Erwartungen: Allein von Januar bis September nahm der Fiskus um 5,6 Prozent mehr ein als noch 2011, insgesamt 403,4 Milliarden Euro. Eine Steuerschätzung von Mai 2012 war noch von einer Steigerung der Steuereinnahmen von nur vier Prozent ausgegangen. Bis Jahresende könnte der Fiskus Einnahmen von über 600 Milliarden Euro erzielen. Ein Rekord.

Gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt

So hohe Steuereinnahmen innerhalb der Wirtschaftskrise? Tatsächlich nimmt das Beschäftigungsaufkommen in Deutschland zu. Die gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt macht sich auch in der Staatskasse bemerkbar: Vor allem die Einnahmen aus Lohnsteuerzahlungen und aus der Umsatzsteuer sind am Plus in den Kassen von Bund und Ländern beteiligt. Die Lohnsteuerzahlungen stiegen so im Vergleich zum Vorjahr um 7,6 Prozent, sieben Prozent mehr verdiente der Fiskus an der Umsatzsteuer.

Das Plus in den Kassen kommt vor allem den Ländern gerade wie gerufen. Im August betrug die Haushaltslücke aller Bundesländer noch 4,9 Milliarden Euro. Die Ausgaben stiegen in diesem Jahr bisher um 2,2 Prozent. Dafür erzielten die Ländern allerdings um 4,1 Prozent höhere Einnahmen. Nun besteht also die Möglichkeit, Haushaltslöcher zu stopfen.

Ähnliche Nachrichten